AKZEPTIERE WAS IST, LASS LOS WAS WAR UND HABE VERTRAUEN IN WAS KOMMT
VORTRÄGE
Zu unterstehenden Themen biete ich Vorträge und teilweise Workshops an. Möchtest du in deiner Region etwas Veranstalten, dann melde dich bei mir unter kontakt@miriam-schuler.ch.
WARUM WISSEN ALLEINE FÜR VERÄNDERUNG NICHT REICHT
Und wie unsere Kindheit uns heute noch beeinflusst
Veränderung will oft mit Disziplinen und logischem Denken erzwungen werden. Doch so hilfreich Wissen auch sein kann, auf unsere Prägungen hat es nur sehr begrenzten Einfluss.
Ein Mangel an Vertrauen und Sicherheit in der Kindheit prägt unser Verhalten im Erwachsenenalter stärker, als uns bewusst ist. Da in dieser frühen Lebensphase das Meiste unbewusst geschieht, betrachten viele Menschen ihre Kindheit zu unkritisch. Doch seelische Verletzungen entstehen schneller, als wir glauben. Werden sie nicht verarbeitet, entwickeln sich Bewältigungsstrategien, die später als Charakterzüge, Begabungen oder Schwächen gesehen werden. In Wahrheit sind es jedoch Traumareaktionen – und die lassen sich weder durch blossen Willen noch mit rationalem Denken überwinden.
In diesem Vortrag geht es darum, warum wir oft anders handeln, obwohl wir es besser wissen – und weshalb wir in konfrontativen Situationen nicht so souverän reagieren, wie wir es gerne würden.
DATEN
Momentan sind keine öffentlichen Vorträge zu diesem Thema geplant.
Viele glauben, dass einem Trauma ein schlimmes Lebensereignis vorausgegangen sein muss, und wenn etwas Schlimmes passiert, muss sofort eine Therapie gemacht werden. Doch ist das wirklich so?
Entwicklungstraumata entstehen in der frühen Kindheit und sind oft nicht bewusst erinnerbar. Sie resultieren nicht aus einem einzelnen Erlebnis, sondern aus wiederholten, belastenden Situationen. Diese müssen nicht physischer Natur sein. Bereits die Unfähigkeit einer Bezugsperson, einem Kind bei der Regulation seiner Emotionen zu helfen, kann ausreichen. Lang anhaltende Ohnmacht und Hilflosigkeit können ungesunde Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster hervorrufen, die bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben. Sind diese zu heftig, gibt die Schulmedizin die Diagnose Komplextrauma (kPTBS). Doch wie alles in der Psychologie, ist Trauma ein Spektrum und dein Körper kann auch Traumareaktionen haben, ohne dass du ein Komplextrauma hast.
In diesem Vortrag geht es darum, die Folgen von Entwicklungs- und Kindheitstraumata besser zu erkennen, damit du umsichtiger mit dir und anderen (traumatisierten Kindern und Erwachsenen) umgehen kannst.
DATEN
Momentan sind keine öffentlichen Vorträge zu diesem Thema geplant.
Wir alle könnten mehr Selbstmitgefühl und innere Ruhe gebrauchen. Doch was so erstrebenswert klingt, ist in der Umsetzung oft alles andere als einfach – besonders in einer Gesellschaft, die auf Leistung, Optimierung und schnelle Ergebnisse ausgerichtet ist.
Noch nie war es so leicht, sich von sich selbst abzulenken. Viele Menschen halten sich ohne äussere Reize kaum noch aus. Und wenn sie es doch einmal schaffen, in die Stille zu gehen, ist es in ihrem Inneren so laut, dass sie davon überfordert sind.
In diesem Vortrag räume ich mit falschen Erwartungen auf. Ich gebe dir keine Fünf-Schritte-Anleitung zum Wohlfühlen, sondern zeige dir typische Stolpersteine auf und mache dir Mut, dranzubleiben. Denn manchmal führt der Weg zur Befreiung direkt durch die unangenehmen Emotionen hindurch.
DATEN
Momentan sind keine öffentlichen Vorträge geplant.
WARUM DER UMGANG MIT GEFÜHLEN MEHR ALS EIN WELLNESS-THEMA IST
Und was emotionale Reife wirklich bedeutet
Von klein auf lernen wir, logisch zu denken, Probleme zu lösen und Leistung zu bringen. Wie wir mit unseren Gefühlen umgehen, lernen wir dagegen kaum irgendwo. Und so setzen viele auf Zusammenreissen, Wegdrücken und Weitermachen. Doch wie gut funktioniert das wirklich?
Wie wir mit Gefühlen umgehen, beeinflusst, wie wir Entscheidungen treffen, mit Druck umgehen, Konflikte lösen, Grenzen setzen und so vieles mehr. Trotzdem lernen wir weder in der Schule noch im Elternhaus, mit Wut, Angst, Scham oder Traurigkeit umzugehen.
Gut gemeinte Sätze wie «Du musst nicht traurig sein» vermitteln uns unbewusst, dass unsere Gefühle und schlussendlich wir falsch sind. Anstatt emotionale Reife zu lernen, lernen wir, unsere Gefühle zu unterdrücken. Doch ungewollte Gefühle verschwinden nicht einfach. Unterdrückt zeigen sie sich als innere Unruhe, Dauerstress, Erschöpfung oder gar Depression.
In diesem Vortrag erfährst du, warum Unterdrückung und Kontrolle auf die Dauer nicht funktionieren, wie wir eine bessere Beziehung zu unseren Gefühlen aufbauen können und was emotionale Reife bedeutet.
DATEN
Momentan sind keine öffentlichen Vorträge zu diesem Thema geplant.
WEITERE VORTRÄGE
Weitere Vortragsthemen sind auf Anfrage möglich.
